Samstag, 27. März 2010

Wer hat an der Uhr gedreht?

Ganz toll! Da wird uns heute Nacht also einfach so mal wieder eine Stunde Schlaf geklaut! Gut, die bekommt man dann zwar im September wieder zurück, aber eigentlich möchte ich die lieber jetzt behalten... :(

Wenn man diesen Quatsch mit einer geklauten Stunde schon mitmachen muss, kann man da dann nicht lieber eine Stunde nehmen, auf die man eher verzichten könnte? Z.B. Montag Vormittag die Stunde zwischen 11h und 12h! Wer braucht die denn schon und würde nicht lieber früher in die Mittagspause gehen?

Gut... alle Hausfrauen und -männer würden da jetzt anfangen zu schimpfen, weil die Kinder dann ja auch früher von der Schule heimkommen... Aber hey: wer eine Stunde mehr braucht, kann ja auch einfach eine Stunde früher aufstehen! Das müssen wir ja bisher alle tun und wäre keine Verschlechterung.

Gut... ein Nachteil wäre auch, dass alle einen Stundenlohn weniger auf dem Konto haben. Aber vergleichsweise fände ich dazu eine Stunde Schlaf viel wertvoller. Und andererseits würden die Arbeitgeber Geld sparen, v.a. wenn man bedenkt dass Montags vor der Mittagspause nach einem besonders kurzem Wochenende nun kaum die produktivste Zeit darstellen dürfte. Wahlweise könnte man ja die Option stellen, Abends auf freiwilliger Basis eine Stunde länger zu bleiben, damit diejenigen, die Arbeiten und Geld verdienen wollen ihre Produktivität auch weiter einbringen können.

Also ich finde, diese Idee hätte durchaus Zukunft!

Samstag, 13. März 2010

Nur tote Hasen schwimmen mit dem Fön

Einerseits hat sich die Verwirrung mit den Stadtwerken ein wenig entwirrt, denn wir waren bisher sehr wohl Kunden dort: Obwohl wir in der HasenBÜHLsteige wohnen, heißt trotzdem niemand von uns BÜHLER. Soweit haben wir das nun also schon geklärt. Und mein Name ist übrigens Hase.

Aber ganz entwirrt ist es nun immer noch nicht: Mein Ex-Mitbewohner, der den Stromvertrag gekündigt hat, hat nun nämlich doch meinen zukünftigen Mitbewohner als seinen Nachmieter angegeben. Der ist nun offiziell Kunde bei den Stadtwerken und muss ab dem 01.03. zahlen. Jetzt wohnt der halt noch gar nicht hier und weiß auch noch gar nichts von... pffff.... das wird ihm schon IRGENDJEMAND sagen. ... ... ... Freiwillige?

Hier in der WG wird es nun auch immer noch leerer: Heute ist auch noch der Teppichboden aus 2 Zimmern ausgezogen! Dafür ist mein Zimmer nun umso voller, da hinter meinem Sofa nun ein Bett und ein Regal steht. Ja, ihr habt richtig gehört: MEIN ZIMMER ist so groß, dass man selbst noch hinterm Sofa bequem schlafen und Bücher stapeln kann! Hört hört!

So, und zum Abschluß noch eine schlechte Nachricht für alle, die auf aufregende Storys aus der Pizzabranche warten: Da ich gekündigt habe, muss diese Rubrik nun eingestellt werden.
Und auch wenn da heute Tränen beim Abschied geflossen sind, ist das insgesamt kein Grund zur Traurigkeit, denn dafür hab ich ja nun mehr Zeit, um in meinem letzten (offiziellen) Semester aus und über die Uni zu berichten.

Meine sportbegeisterteten UB-Freunde sind zwar zur Zeit gar nicht da (gerade als ich anfing Regelmäßigkeiten bezüglich den Terminen von Fußball- und Basketball-Streamings zu entdecken...), aber dafür gibt es seit gestern ein neues Stichwort auf meiner Liste der "nervenaufreibendsten Geräusche in einer Bibliothek": Zahnseide! Und zwar handelt es sich dabei um eines dieser seltsamen Geräusche, die man erstmal gar nicht zuordnen kann, wenn sie plötzlich hinter deinem Rücken unweigerlich und penetrant ans Ohr dringen wollen. Es ist definitv eines der Geräusche, bei denen man sich fast schon zwanghaft umdrehen muss, um zu sehen, was denn nun eigentlich der Grund dafür ist. Bis man es dann mit eigenen Augen sieht um dann in der nächsten 1/4 Stunde die Gedanken nicht mehr von den eigenen Zähnen abbringen zu können. Wer bitte muss in der Bibliothek ZAHNSEIDE verwenden?

Dienstag, 9. März 2010

Und sag zum Abschied leise:

"Ach, ich hab jetzt mal den Stromvertrag gekündigt. Ihr könnt euch ja bei denen melden, damit ihr das übernehmen könnt."

Ist es nicht schön, wenn Mitbewohner spontan einen Monat früher ausziehen?

...

Nachdem die Stadtwerke nun etwas irritiert auf meine Email geantwort haben, beschleicht mich der Verdacht, dass wir eventuell gar nicht bei denen sind...

Demnächst hier: noch mehr Abschiede, Neuanfänge und eventuell sogar Strom! Bleiben Sie dran!

Montag, 22. Februar 2010

Ja sind denn jetzt alle verrückt geworden?

Heute kam mir mal wieder die Schnapsidee, in der UB lernen zu wollen. War da nicht mal was, von wegen ruhig und konzentriert arbeiten können, ohne Ablenkungen wie Internet, Kühlschrank oder Zimmer aufräumen. Aber neuerdings trifft man sich anscheinend auch zum Fußball schauen in der UB! Die 2 Typen dirket vor mir haben beide, mit ihrem Laptop auf Full Screen irgendein Spiel (arabische Liga?) im Livestream verfolgt. Natürlich haben sie dabei nur geflüstert, denn sie waren ja in der Bibliothek, und haben dann auch nur immer sehr dezent die Hand an die Stirn geschlagen, wenn der nächste Torschuß daneben ging, begleitet von geflüsterten "ohhh"s und "ahhh"s. Und auch nur etwa alle 3 Minuten kam noch irgendwer anderes dazu, um sich kurz über den aktuellen Stand und die Leistungen einzelner Spieler auszutauschen.
Ich stand dann also vor der Entscheidung: Steh ich jetzt auf und mach mir ne Menge neuer Feinde, oder geh ich nach Hause und mach mir was zu Essen? So entschied ich mich für Letzteres.

Und wie ich dann so zu Hause vor dem Herd stehe, klingelt auf einmal mein Handy. Und zwar ist meine Chefin, die Antje dran, um mir zu sagen, dass jetzt dann gleich ein Kollege bei mir anrufen wird, und dass ich ihm doch bitte ausrichten soll, dass er gar keinen Grund mehr hat, bei mir anzurufen, und er statt dessen doch bitte sie wieder zurückrufen soll. Diesmal entscheide ich mich dazu, einfach nur noch laut zu lachen, und als dann keine 10 Sekunden nachdem ich aufgelegt hatte, das Telefon wieder klingelt und eben jener besagte Kollege dran ist, lache ich dann einfach mal weiter während ich ausrichte, was man mir gerade ausgerichtet hatte.

Wenn der Rest der Welt durchdreht, dann kann ich da doch allemal mithalten! Ha!

Ja, und so war ich dann auch genau in der richtigen Stimmung um während dem Essen dann die nächste Folge aus der 5.Staffel von Lost zu sehen (danke Dirk fürs ausleihen!). Denn was wurde da also als neues Thema eingeführt, nachdem man die ganze Insel + Nachbarinsel nun schon ausgiebigst bereist und durchwandert hatte: unkontrolliertes, sprunghaftes Zeitreisen. Jaja, da braucht man sich dann nicht mehr fragen, wo man ist, sondern WANN man ist. Hmmm. Dazu gibts dann noch einen zeitlich und örtlich versetzten parallelen Handlungsstrang, mit vereinzelten Rück- und Vorblenden.

Ach, ich liebe diese Serie. Das lässt danach den Rest der Welt doch wieder ein gutes Stück normaler erscheinen!

Montag, 15. Februar 2010

Konzert des Jahres 2010: Milow

Irgendwie schaff ichs ja zeitlich und finanziell jährlich auf genau ein Konzert... besser als nichts! Dieses Jahr durfte sich also Milow über einen Besuch von mir freuen.
Musikalisch und menschlich wars einfach klasse. Der Typ ist echt super sympatisch und auf dem Boden geblieben (bisher zumindest). Auf der Bühne inszeniert er sich auch nicht, sondern er legt nach wie vor Wert auf die Geschichten, die er mit seinen Liedern erzählen möchte. Ein paar neue Sachen haben sie auch gespielt und das hat auch Lust auf mehr gemacht. (ich sag nur: tanzbare Liebeslieder mit "creepy little lyrics" ^^ ) Ich kanns nur empfehlen mal in eins seiner Alben, oder am besten gleich ins Live-Album rein zu hören!
Ein bischen haben mich die ganzen Teenies genervt, die sich da vor der Bühne getummelt haben um dann an völlig unangebrachten Stellen frenetisch zu jubeln (wie z.B. in der stimmungsvollen Pause nach der Textzeile "Stephanie was killed last night")

Eins meiner Lieblingslieder: Until the morning comes



Nen Aufwärmer gabs auch und in diesem Fall stellt Robert Francis gleich zwei meiner persönlichen Rekorde auf für Künstler, die ich unfreiwillig live sehen musste: Einerseits war er wohl der Talentierste, der mir direkt ein paar neue Lieblingslieder beschert hat. Und andererseits war er auf der Bühne fast schon beängstigend stoned. Man mag es vielleicht noch schön reden, dass er als kalifornischer Bub mit dem europäischen Winterchaos nicht so ganz zu recht kam.
Meine Prognose in seinem Fall lautet: In ein paar Jahren ist er entweder berühmt, oder tot, oder beides.


Samstag, 6. Februar 2010

Nachglühen mit Guido

Ach... man merkt halt doch, das man jedes Jahr älter wird. Früher, ja früher, da wäre ich 45 Minuten vor offiziellem Party Beginn noch leichtfüßig mit dem Wischmob durch die Wohnung getänzelt um ganz nebenbei Gläser vom Schrank auf den Buffettisch zu jonglieren. Und dann wäre ich nur mal kurz unter die Dusche gehüpft um schließlich frisch wie der Morgentau am späten Abend wie gewohnt glänzen zu können.
Auch dieses Jahr bin ich zwar noch mit all diesen Tätigkeiten gerade so rechtzeitig fertig geworden, aber als ich dann 5 Minuten bevor es zum ersten Mal an der Tür klingeln sollte erschöpft auf dem Sofa niedersank, dachte ich schon: früh ins Bett gehen wäre jetzt was feines.

Aber vielleicht hing diese Stimmung auch mit den Glühweinschwaden zusammen, die da bereits durch die Wohnung waberten. Oh, sagte ich Glühwein? Ich meinte natürlich GLÜHBIRNEN nach eigener Kreation!



Als weiteres kulinarisches Highlight erreichte mich später dann sogar noch eine extra für diesen Anlass geschaffene Torten-Kreation, die Schoko-Knusper-Müsli-Überraschungs-Wunder-Keks-Torte. Wem da mal kein Licht aufgeht!



(Wars jetzt eigentlich die Überraschung, dass die Schokolade gefehlt hat?) Auf jeden Fall war diese Torte nicht nur lecker, sondern allein schon auf Grund ihrer Leidensgeschichte Umstände der Entstehung absolut unnachahmlich.

Ich wurde ja nun schon gefragt, ob ich diesen Herbst erneut Geburtstag feiern will... aber ich glaube, ich bin jetzt in dem Alter, wo man lieber doch nur noch 1mal im Jahr älter werden will. Das ist nun zwar noch keine definitive Absage, aber die Tendenz zum "nein", liebe Franzi!

Ja, und zum Schluß noch meine Meldung der Woche: Unser geschätzter Außenminister Guido Westerwelle wurde von den FHM-Lesern auf den 2.Platz gewählt, auf der Liste der "Unsexiest Women".
Was soll man dazu noch mehr sagen.