Magisterarbeit: geschafft!!!
Wieder mal nur auf den letzten Drücker am Tag der Abgabe fertig geworden... da bin ich ein bischen mit mir selbst enttäuscht weil ich es doch zum Schluß in Ruhe vorher schaffen wollte... naja. Nun wartet man eben auf die Korrektur und das Examen.
Und daneben geht die Jobsuche nun also in die entscheidende Phase... und auch die Frage, was ich denn eigentlich genau will. Alle bisherigen Bemühungen des letzten Jahres ein Praktikum in einem Verlag zu machen sind im Sand verlaufen also denke ich, dieser Karriere auch mal nicht weiter hinterher zu rennen. Auch heute meine zuständige Bearbeiterin vom Arbeitsamt gemeint hat, dass ich mich da auf jeden Fall weiter bewerben soll, auch wenn sich da pro Job 200 bis 300 andere Interessenten bewerben werden von denen mindestens 100 jünger und besser qualifiziert sind. Ehmm... das macht nicht wirklich Sinn, oder?
Überhaupt erscheint mir diese Agentur für Arbeit doch ziemlich sinnlos zu sein. Fast die Hälfte der Zeit hat sich die gute Frau dann über meinen Lebenslauf ausgelassen. Der sei nämlich nicht modern genug, denn Überschriften unterstreichen... das ist ja wohl kaum noch zeitgemäß und sie könne mir da nur dieses Buch empfehlen, was DAS Trendbuch für stylische Lebensläufe darstellt.
Außerdem seien moderne Bewerbungsfotos heute quadratisch bis hin zu rechteckig und nicht mehr im Passbild-Format. (Ich hab sie zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr fragen wollen, was sie denn mit "rechteckig" meint... wtf)
Meine größte Motivation nun bald einen Job zu finden ist nun also diejenige, dass ich ansonsten in drei Monaten einen weiteren Termin bei dieser Frau wahrnehmen muss. :(
Und wusstet ihr, dass es - zumindest in Tübingen - auch noch ein 2.Amt gibt, auf das man gehen muss, wenn man irgendwelche Leistungen beantragen will?
Derweil muss ich mich dann auch noch mit der Rentenversicherung herumschlagen, von wann bis wann ich denn nun eigentlich studiert habe. Das steht zwar in der ersten Zeile meiner Exmatrikulationsbestätigung einwandfrei nachzulesen... aber hier stört sich die Sachbearbeiterin daran, dass das Formular bereits im Februar von der Uni ausgestellt worden ist, und ich ja anscheinend unmöglich im Februar schon wissen konnte, dass ich im März mein Studium beenden will und überhaupt bin ich wohl der Einzige, dessen Semester einfach so am 31.03. endet.
Warum bekomm ich bei diesem ganzen Behörden-Wahn eigentlich permanent das Gefühl, dass ich ein absoluter Einzelfall bin und noch nie dagewesene Angaben mache?
Oh Mann, aber das Leben muss nun eben auf irgendeine Reihe bekommen werden... auf welche Reihe genau, da bin ich ja ziemlich flexibel. Ich bin der festen Überzeugung dass es mehrere Plätze gibt, auf denen ich mich gut und gewinnbringend (für mein Umfeld und auch für mich) einbringen könnte... und (nur!) einen davon gilt es zu finden! Derzeit gibts zwar nur eine offene Bewerbung (mit meinem völlig altmodischen Lebenslauf...), und das müssen nun zum Wochenende hin auf jeden Fall wieder mehr werden, aber hey: vielleicht warte ich hier ja auch schon auf den Volltreffer! ;)
Donnerstag, 24. März 2011
Montag, 7. März 2011
Die letzte Woche!
Noch eine Woche bis zur Abgabe der Magisterarbeit! Noch eine Woche Student! Ok.. offiziell bin ich noch bis zum 31.März Student und ab nächster Woche werde ich dann erstmal wieder das tun, was man als Student ja auch oft genug so tut: Mich meiner freien Zeit freuen.
Achja... wenns nur schon soweit wäre. Aber so viel ist noch zu schreiben und so viele Gedanken wollen noch Form annehmen... uff. Ich hab diese Arbeit wirklich unterschätzt. Das Lernen auf die Prüfungen war anstrengend, aber Magisterarbeit schreiben ist doch nochmal ganz was anderes. Der Kopf ist fast schon erschreckend voll und irgendwie lande ich gedanklich immer wieder bei meinem Thema. Die letzten Nächten häufen sich zudem auch noch seltsame Träume, was ungewöhnlich ist, da ich in der Regel einen tiefen Schlaf habe.
Hat jemand von euch zufällig den Roman "Ingrid Babendererde" von Uwe Johnson gelesen? Kann man ruhig mal tun, ist gut. Im Zentrum dieses Romans hält diese Ingrid also eine Protestrede und muss deswegen die DDR verlassen. Und am Ende soll sie dann in Stuttgart wohnen. Ja, und nun träumte mir letztens, dass mein Vermieter mal wieder eine Demo gegen Stuttgart 21 organisiert (der ist da in der Tat sehr aktiv) und dass ich im speziellen dafür verantwortlich bin, dass eben jene Ingrid Babenderede unbeschadtet ihre Rede halten kann. Aber Neo-Stasis hatten einen Anschlag vor und es gab kurz vor der Kundgebung irgendwo eine Explosion, dann Massenpanik, dann Tote und dann sitz ich im Bett und brauch erstmal ein paar Minuten um mich wieder zu beruhigen. Oh Mann.
In einer anderen Nacht wurde es dann noch abgefahrener: Ich war auf eine Hochzeit eingeladen, irgendwo, in irgend nem Kaff. Da ich mich dort verlaufe, bin ich etwas zu spät und alle anderen Gäste waren schon da und warten vor der Kirche und sind sauer auf mich. Als ich dann da bin, stelle ich fest, dass ich überhaupt niemanden kenne. Nicht mal die, die heiraten. Der Bräutigam ergreift daraufhin das Mikrofon und meint, dass die Hochzeit noch nicht ganz finanziert sei. Jeder der in die Kriche rein will müsse ihm nun also erstmal 3 Tafeln Schokolade abkaufen. Ich denke mir: So ein Scheiß, da schreib ich doch lieber eine Französisch-Klausur. Zufällig ist hinter mir dann auch eine Schule und ich also nichts wie rein. Das schien so eine integrative Waldorf-Schule zu sein, auf jeden Fall musste ich ins Igel-Klassenzimmer. Das erkannte man daran dass an der Wand ein rießiger selbstgebastelter Igel hing. Der bestand aus Müll und ein paar Kinder haben gerade noch die Stacheln aufgehängt.
Dann mussten die Kinder alle gehen, weil die Klausur los ging. Es war eine Übersetzungsklausur., deutsch-französisch. Wir durften ein Wörterbuch benutzen, aber ich hatte ja keins dabei, weil ich ja eigentlich auf eine Hochzeit gehen wollte. Also hab ich von der Lehrerin eines bekommen. Ein Taschenwörterbuch, das nur halb so groß war wie die der übrigen. Und eigentlich war es gar kein Buch sondern ein Wiener Schnitzel. Und ich hatte auch gar keine Stifte, sondern nur Messer und Gabel. Und irgendwie hab ich auch kein Aufgabenblatt bekommen. Ich wollte mich beschweren, aber es hieß dann nur, dass ich eben irgendeinen französischen Text raten solle, weil die Chancen, dass ich dabei dann was richtig übersetzen würde, bei mir genauso groß seien. Also versuche ich von dem Schnitzel die Panade abzukratzen um ein Wort nachzuschlagen... aber da das nicht klappt, ess ich das Schnitzel einfach. Der Typ vor mir irritiert mich dabei extrem, weil er ständig von mir abschreiben will. Also beschwere ich mich nochmal, dass ich so absolut nicht arbeiten könne, ohne Aufgabenblatt und so. Meine Lehrerin ist total genervt und gibt mir also endlich auch den Text, den ich übersetzen solle. Und ich fange dann an mit dem ersten Satz, den ich auf Spanisch übersetze in der Hoffnung, dass das keiner bemerkt. Denn eigentlich kann ich kein Französisch. Als ich mit dem ersten Satz fertig bin, kommt die Lehrerin dann schon wieder zu mir: Denn wenn ich nun schon von ihr ein Aufgabenblatt will, dann will sie nun endlich den Nachweis von mir, dass ich auch katholisch bin. Aber ich bin nicht katholisch. Also fliege ich aus dem Kurs raus und zum Glück auch aus dem Traum, aber nicht aus dem Bett. wtf
Seitdem gibts jeden Abend für mich eine Kapsel Baldriankonzentrat mit Hopfen und seitdem schlaf ich auch wieder besser.
Aber jetzt: kein Blog mehr schreiben, sondern Magisterarbeit!
Achja... wenns nur schon soweit wäre. Aber so viel ist noch zu schreiben und so viele Gedanken wollen noch Form annehmen... uff. Ich hab diese Arbeit wirklich unterschätzt. Das Lernen auf die Prüfungen war anstrengend, aber Magisterarbeit schreiben ist doch nochmal ganz was anderes. Der Kopf ist fast schon erschreckend voll und irgendwie lande ich gedanklich immer wieder bei meinem Thema. Die letzten Nächten häufen sich zudem auch noch seltsame Träume, was ungewöhnlich ist, da ich in der Regel einen tiefen Schlaf habe.
Hat jemand von euch zufällig den Roman "Ingrid Babendererde" von Uwe Johnson gelesen? Kann man ruhig mal tun, ist gut. Im Zentrum dieses Romans hält diese Ingrid also eine Protestrede und muss deswegen die DDR verlassen. Und am Ende soll sie dann in Stuttgart wohnen. Ja, und nun träumte mir letztens, dass mein Vermieter mal wieder eine Demo gegen Stuttgart 21 organisiert (der ist da in der Tat sehr aktiv) und dass ich im speziellen dafür verantwortlich bin, dass eben jene Ingrid Babenderede unbeschadtet ihre Rede halten kann. Aber Neo-Stasis hatten einen Anschlag vor und es gab kurz vor der Kundgebung irgendwo eine Explosion, dann Massenpanik, dann Tote und dann sitz ich im Bett und brauch erstmal ein paar Minuten um mich wieder zu beruhigen. Oh Mann.
In einer anderen Nacht wurde es dann noch abgefahrener: Ich war auf eine Hochzeit eingeladen, irgendwo, in irgend nem Kaff. Da ich mich dort verlaufe, bin ich etwas zu spät und alle anderen Gäste waren schon da und warten vor der Kirche und sind sauer auf mich. Als ich dann da bin, stelle ich fest, dass ich überhaupt niemanden kenne. Nicht mal die, die heiraten. Der Bräutigam ergreift daraufhin das Mikrofon und meint, dass die Hochzeit noch nicht ganz finanziert sei. Jeder der in die Kriche rein will müsse ihm nun also erstmal 3 Tafeln Schokolade abkaufen. Ich denke mir: So ein Scheiß, da schreib ich doch lieber eine Französisch-Klausur. Zufällig ist hinter mir dann auch eine Schule und ich also nichts wie rein. Das schien so eine integrative Waldorf-Schule zu sein, auf jeden Fall musste ich ins Igel-Klassenzimmer. Das erkannte man daran dass an der Wand ein rießiger selbstgebastelter Igel hing. Der bestand aus Müll und ein paar Kinder haben gerade noch die Stacheln aufgehängt.
Dann mussten die Kinder alle gehen, weil die Klausur los ging. Es war eine Übersetzungsklausur., deutsch-französisch. Wir durften ein Wörterbuch benutzen, aber ich hatte ja keins dabei, weil ich ja eigentlich auf eine Hochzeit gehen wollte. Also hab ich von der Lehrerin eines bekommen. Ein Taschenwörterbuch, das nur halb so groß war wie die der übrigen. Und eigentlich war es gar kein Buch sondern ein Wiener Schnitzel. Und ich hatte auch gar keine Stifte, sondern nur Messer und Gabel. Und irgendwie hab ich auch kein Aufgabenblatt bekommen. Ich wollte mich beschweren, aber es hieß dann nur, dass ich eben irgendeinen französischen Text raten solle, weil die Chancen, dass ich dabei dann was richtig übersetzen würde, bei mir genauso groß seien. Also versuche ich von dem Schnitzel die Panade abzukratzen um ein Wort nachzuschlagen... aber da das nicht klappt, ess ich das Schnitzel einfach. Der Typ vor mir irritiert mich dabei extrem, weil er ständig von mir abschreiben will. Also beschwere ich mich nochmal, dass ich so absolut nicht arbeiten könne, ohne Aufgabenblatt und so. Meine Lehrerin ist total genervt und gibt mir also endlich auch den Text, den ich übersetzen solle. Und ich fange dann an mit dem ersten Satz, den ich auf Spanisch übersetze in der Hoffnung, dass das keiner bemerkt. Denn eigentlich kann ich kein Französisch. Als ich mit dem ersten Satz fertig bin, kommt die Lehrerin dann schon wieder zu mir: Denn wenn ich nun schon von ihr ein Aufgabenblatt will, dann will sie nun endlich den Nachweis von mir, dass ich auch katholisch bin. Aber ich bin nicht katholisch. Also fliege ich aus dem Kurs raus und zum Glück auch aus dem Traum, aber nicht aus dem Bett. wtf
Seitdem gibts jeden Abend für mich eine Kapsel Baldriankonzentrat mit Hopfen und seitdem schlaf ich auch wieder besser.
Aber jetzt: kein Blog mehr schreiben, sondern Magisterarbeit!
Dienstag, 1. März 2011
Für die Wissenschaft?
Die Magisterarbeit wächst und gedeiht, nur nicht so schnell wie sie sollte. Das werden nun noch anstrengende zwei Wochen... aber so langsam wird klar, dass das Licht am Ende des Tunnels eben doch Licht ist und kein entgegenkommender Zug! Da es auf bisher 36 Seiten schonmal 67 Fußnoten gibt soll man mich mit Plagiatsvorwürfen nur mal schön in Ruhe lassen: Das wird alles wasserdicht werden!
Was da sonst so über Doktorarbeiten berichtet wird derzeit... das finde ich sehr traurig, und zwar in jeder Hinsicht: Dass jemand sowas versucht, obwohl er den Titel überhaupt nicht braucht. Dass der Doktorvater nun total entrüstet und empört ist anstatt sich zu schämen dass er vorher nichtmal den Hauch einer Ahnung gehabt haben will, als er die 1,0 vergeben hat. Und dass nun tatsächlich Leute meinen, es gehe bei der ganzen Sache um die Wissenschaft. Es geht um Politik, es geht um Landtagswahlkampf in vier Bundesländern, und weiter auch noch um Kommunalwahlen. Oder warum wird eine jahrealte Doktorarbeit plötzlich "entlarvt"? Der Mann war zu beliebt und zu erfolgreich, also wurde nach Fehlern gesucht. Und wahrscheinlich war er inhaltlich auch einfach zu gefährlich: Was muss auch ausgerechnet einer von der konservativsten Partei im Bundestag die Wehrpflicht aussetzen? Was soll man da von pazifistisch-linker Seite noch inhaltlich schimpfen? Aber jetzt ist er ja dann erstmal weg.
Was da sonst so über Doktorarbeiten berichtet wird derzeit... das finde ich sehr traurig, und zwar in jeder Hinsicht: Dass jemand sowas versucht, obwohl er den Titel überhaupt nicht braucht. Dass der Doktorvater nun total entrüstet und empört ist anstatt sich zu schämen dass er vorher nichtmal den Hauch einer Ahnung gehabt haben will, als er die 1,0 vergeben hat. Und dass nun tatsächlich Leute meinen, es gehe bei der ganzen Sache um die Wissenschaft. Es geht um Politik, es geht um Landtagswahlkampf in vier Bundesländern, und weiter auch noch um Kommunalwahlen. Oder warum wird eine jahrealte Doktorarbeit plötzlich "entlarvt"? Der Mann war zu beliebt und zu erfolgreich, also wurde nach Fehlern gesucht. Und wahrscheinlich war er inhaltlich auch einfach zu gefährlich: Was muss auch ausgerechnet einer von der konservativsten Partei im Bundestag die Wehrpflicht aussetzen? Was soll man da von pazifistisch-linker Seite noch inhaltlich schimpfen? Aber jetzt ist er ja dann erstmal weg.
Montag, 21. Februar 2011
Die monatliche Ration Gammelfleisch
Nachmittags kurz nach 16h vor der Dönerbude, leichter Schneefall
Auftritt Christian: Einen Döner bitte.
Dönermann: Mit allem?
C: Ja.
D: Mit scharf?
C: Ja.
D: Einer Döner mit allem und mit scharf, macht 2 Euro.
D holt sich das Fladenbrot aus dem hinteren Teil der Bude während C die Münze bereits passend hat.
D kommt wiedernach vorne: Das macht dann 2 Euro für einen Döner mit allem und mit scharf.
C gibt ihm die Münze.
D schneidet das Fleisch: Döner mit allem?
C: Ja.
D: Mit scharf?
C: Ja... immer noch.
D: Ich will nur sicher gehen dass wir uns auch wirklich richtig verstehen! Also ein Döner mit allem und mit scharf...
D hält das Brot mit dem Fleisch in der Hand und schaut...
C: ...ja?
D während er den Döner befüllt: Ein Döner mit allem! Und mit scharf!
C: ...
D übergibt den Döner: Ein Döner mit allem und mit scharf. Bitteschön. Ich wünsche einen schönen Abend.
C: Tschüß.
geht ab
Auftritt Christian: Einen Döner bitte.
Dönermann: Mit allem?
C: Ja.
D: Mit scharf?
C: Ja.
D: Einer Döner mit allem und mit scharf, macht 2 Euro.
D holt sich das Fladenbrot aus dem hinteren Teil der Bude während C die Münze bereits passend hat.
D kommt wiedernach vorne: Das macht dann 2 Euro für einen Döner mit allem und mit scharf.
C gibt ihm die Münze.
D schneidet das Fleisch: Döner mit allem?
C: Ja.
D: Mit scharf?
C: Ja... immer noch.
D: Ich will nur sicher gehen dass wir uns auch wirklich richtig verstehen! Also ein Döner mit allem und mit scharf...
D hält das Brot mit dem Fleisch in der Hand und schaut...
C: ...ja?
D während er den Döner befüllt: Ein Döner mit allem! Und mit scharf!
C: ...
D übergibt den Döner: Ein Döner mit allem und mit scharf. Bitteschön. Ich wünsche einen schönen Abend.
C: Tschüß.
geht ab
Donnerstag, 17. Februar 2011
Vom Konsum und so
Uff... so ein spontanes Aushelfen in der Cafeteria als Krankheitsvertretung ist schon etwas anstrengend, wenn man ja eigentlich an der Magisterarbeit tippen sollte. Aber immerhin freut sich das Konto und auch der Kühlschrank, der ne ordentliche Portion übrig gebliebener belegter Brötchen und 1 Liter Bananenmilch abbekommen hat. ^^
Stichwort Bananenmilch: Ihr werdet sie wohl kennen diese Becher und Flaschen diverser Firmen mit Buttermilch, Milch-Mix Sachen oder auch Säften. Aber ist euch auch schon aufgefallen, dass da immer weniger drin ist? Um den Preis nicht erhöhen zu müssen, packt man einfach weniger rein... so einfach ist das. Und damits noch weniger auffällt, ändert man die Zahlen auch nicht. Statt 500ml schreibt man dann eben mal 500g drauf... sieht ja fast gleich aus, nur ists tatsächlich eben weniger.
Soweit so schlecht. Nun haben wir in der Cafeteria also auch sowas in Kühlschränken stehen, mit magnetischen Preisschildern an den Fächern. Aber da die Preise ja gleich geblieben sind, warum hätte man die Schilder ändern sollen? Nur stand da eben immer noch "500ml" drauf. So, aber jetzt haben sich dann also ein paar Studierende beschwert, denn wie kann da denn 500ml angepriesen werden, obwohl doch nur "477ml" drin sind? Mit einem Messbecher wurde uns demonstriert, wie viel das genau seien. Und was wir uns denn hier eigentlich denken würden und wie dreist man hier die Studenten abzocken wollen würde! (btw: Sich bei wütenden Protesten zuerst an die studentischen Aushilfen wenden... es wird auch nicht sinnvoller, je öfter man es tut! Ob dir das Hähnchenschnitzel zu trocken war, oder die Banane zu klein: ich kanns auch nicht ändern.)
Also musste meine Chefin neue Preisschilder machen lassen, auf denen nun auch 500g drauf steht. Wer das eben braucht, um korrekt glücklich zu sein. Nach wie vor muss aber der selbe Preis bezahlt werden.
Ich selbst, falls ich sowas mal trinken will und gerade nicht geschenkt bekomme, geh ja eigentlich lieber 100m weiter in den nächsten Supermarkt, wo es das ganze etwas billiger gibt. Und ich würde auch jedem empfehlen seine Energie lieber in einen kleinen Spaziergang zu investieren, als so sinnlos rum zu stänkern.
Stichwort Bananenmilch: Ihr werdet sie wohl kennen diese Becher und Flaschen diverser Firmen mit Buttermilch, Milch-Mix Sachen oder auch Säften. Aber ist euch auch schon aufgefallen, dass da immer weniger drin ist? Um den Preis nicht erhöhen zu müssen, packt man einfach weniger rein... so einfach ist das. Und damits noch weniger auffällt, ändert man die Zahlen auch nicht. Statt 500ml schreibt man dann eben mal 500g drauf... sieht ja fast gleich aus, nur ists tatsächlich eben weniger.
Soweit so schlecht. Nun haben wir in der Cafeteria also auch sowas in Kühlschränken stehen, mit magnetischen Preisschildern an den Fächern. Aber da die Preise ja gleich geblieben sind, warum hätte man die Schilder ändern sollen? Nur stand da eben immer noch "500ml" drauf. So, aber jetzt haben sich dann also ein paar Studierende beschwert, denn wie kann da denn 500ml angepriesen werden, obwohl doch nur "477ml" drin sind? Mit einem Messbecher wurde uns demonstriert, wie viel das genau seien. Und was wir uns denn hier eigentlich denken würden und wie dreist man hier die Studenten abzocken wollen würde! (btw: Sich bei wütenden Protesten zuerst an die studentischen Aushilfen wenden... es wird auch nicht sinnvoller, je öfter man es tut! Ob dir das Hähnchenschnitzel zu trocken war, oder die Banane zu klein: ich kanns auch nicht ändern.)
Also musste meine Chefin neue Preisschilder machen lassen, auf denen nun auch 500g drauf steht. Wer das eben braucht, um korrekt glücklich zu sein. Nach wie vor muss aber der selbe Preis bezahlt werden.
Ich selbst, falls ich sowas mal trinken will und gerade nicht geschenkt bekomme, geh ja eigentlich lieber 100m weiter in den nächsten Supermarkt, wo es das ganze etwas billiger gibt. Und ich würde auch jedem empfehlen seine Energie lieber in einen kleinen Spaziergang zu investieren, als so sinnlos rum zu stänkern.
Samstag, 5. Februar 2011
Man ist ja noch keine 30!
Nun ist es also auch schon wieder über ne Woche alt, das Jahr unter dem Motto "Man ist ja noch keine 30!"
Als Auftakt dieses denkwürdigen Jahres, in China auch bekannt als das Jahr des Hasen, gabs dann direkt mal ein Konzert im Tübinger Sudhaus: Bakkushan!
Was japanisch eine Frau ist, die von hinten besser aussieht als von vorne ist auf deutsch ordentlicher Indie-Rock und macht live auch gewaltig Spaß!
Als Vorband gabs "Dezemberkind" ... und wer bei dem Namen allein noch nicht an "Juli" denkt, tut das spätestens nach dem ersten Lied. Nur dass die Frau fehlt und alles weniger melodiös sondern rockiger ist. Von den Texten hat man dann pro Lied auch meist nur 1 Zeile im Refrain verstanden... und das klang dann irgendwie auch sehr bekannt. Wie z.B. "Du lässt mich allein, allein... oh nein, nein!" Naja... *räusper* war grad so gut genug, um dabei sein Bier auszutrinken und das Pfand wieder zu kassieren.
Bei der Hauptband hatten wir dann schon deutlich mehr Spaß, wobei mir dann doch schnell klar wurde: Man ist halt auch keine 20 mehr und braucht auch gar keine "Wall of Death" oder sonstiges wilde gepoge mehr. Einfach nur ordentlich zur Musik abgehen, ohne dabei in der Gefahr zu stehen von irgendwem über den Haufen gesprungen zu werden... das ist es! Und die Beine haben am nächsten morgen auch so genug weh getan vom springen. ^^
Bei der ganzen Sache gabs dann auch noch so einen typischen Tübingen Moment. Dazu muss ich aber ein wenig ausholen, nämlich bis zum letzten Herbst zurück:
An einem schönigen sonningen Sonntag im Oktober bin ich nämlich mit einem Freund zur Wurmlinger Kapelle gewandert. Und als wir dort oben dann auf einer Bank in der Sonne saßen, haben sich 2 Typen auf der Bank vor uns auf die Lehne gesetzt. Und einer hatte uns dann äußerst ausdrucksstark seine Bauarbeiterritze entgegengestreckt, weswegen mir diese beiden Personen auch im Gedächtnis geblieben waren.
Und nun war ich also mit dem gleichen Freund auf dem Konzert... und wer drängelt sich dann gerade beim ersten Lied noch schnell direkt vor uns? Eben jene Bauarbeiterritze mit genau der gleichen Begleitung! Tübingen eben...
Als Auftakt dieses denkwürdigen Jahres, in China auch bekannt als das Jahr des Hasen, gabs dann direkt mal ein Konzert im Tübinger Sudhaus: Bakkushan!
Was japanisch eine Frau ist, die von hinten besser aussieht als von vorne ist auf deutsch ordentlicher Indie-Rock und macht live auch gewaltig Spaß!
Als Vorband gabs "Dezemberkind" ... und wer bei dem Namen allein noch nicht an "Juli" denkt, tut das spätestens nach dem ersten Lied. Nur dass die Frau fehlt und alles weniger melodiös sondern rockiger ist. Von den Texten hat man dann pro Lied auch meist nur 1 Zeile im Refrain verstanden... und das klang dann irgendwie auch sehr bekannt. Wie z.B. "Du lässt mich allein, allein... oh nein, nein!" Naja... *räusper* war grad so gut genug, um dabei sein Bier auszutrinken und das Pfand wieder zu kassieren.
Bei der Hauptband hatten wir dann schon deutlich mehr Spaß, wobei mir dann doch schnell klar wurde: Man ist halt auch keine 20 mehr und braucht auch gar keine "Wall of Death" oder sonstiges wilde gepoge mehr. Einfach nur ordentlich zur Musik abgehen, ohne dabei in der Gefahr zu stehen von irgendwem über den Haufen gesprungen zu werden... das ist es! Und die Beine haben am nächsten morgen auch so genug weh getan vom springen. ^^
Bei der ganzen Sache gabs dann auch noch so einen typischen Tübingen Moment. Dazu muss ich aber ein wenig ausholen, nämlich bis zum letzten Herbst zurück:
An einem schönigen sonningen Sonntag im Oktober bin ich nämlich mit einem Freund zur Wurmlinger Kapelle gewandert. Und als wir dort oben dann auf einer Bank in der Sonne saßen, haben sich 2 Typen auf der Bank vor uns auf die Lehne gesetzt. Und einer hatte uns dann äußerst ausdrucksstark seine Bauarbeiterritze entgegengestreckt, weswegen mir diese beiden Personen auch im Gedächtnis geblieben waren.
Und nun war ich also mit dem gleichen Freund auf dem Konzert... und wer drängelt sich dann gerade beim ersten Lied noch schnell direkt vor uns? Eben jene Bauarbeiterritze mit genau der gleichen Begleitung! Tübingen eben...
Dienstag, 18. Januar 2011
Vom Fallen der Äpfel
Es gibt Tage, die sind einfach anstrengender als andere. Wenn man z.B. von ner Kollegin eine Schicht übernimmt, zusätzlich zu seiner eigenen. Und dann am Ende doch 2 Schichten von der Kollegin arbeitet, weil die Danke der Deutschen Bahn keine Chance hat noch irgendwie rechtzeitig wieder zurück in Tübingen sein zu können. Und dann sitzt man eben da, mit 3 Schichten und 6 Stunden Arbeit, die leider nicht am Stück stattfinden sondern man zwischendurch auch noch 5 Stunden in der UB sitzen kann und man am Ende dann bei 11 Stunden ist, die man am Stück in der Wilhelmstraße zugebracht hat. Aber auf der Plus Seite stehen neben dem monetären Zugewinn auch ne Tüte mit belegten Brötchen, die keiner mehr kaufen wollte und die nun irgendwer (ich) essen muss.
Aber gut, spulen wir nochmal zurück an den Beginn des Tages, an dem ich, warum auch immer, nicht so recht aus dem Bett wollte und daher alles im Bad etwas schneller gehen musste. Sprich: es wurde also mal wieder ein 4-Tage-Bart aus der geplanten Trilogie des Nicht-Rasierens. Whatever. (Diesen Umstand aber bitte im Hinterkopf behalten, wenn nun gleich Flogendes passiert!)
Ich dann also auf dem Weg zur Bushaltestelle den Berg hinunter. Schon von Weitem sehe ich die leicht überforderte Mutter, die es offensichtlich nicht schafft, ihre rebellische Tochter dazu zu bewegen, sich ins Auto zu setzen, oder auch nur ihr Jacke an idesem Januarmorgen anzubehalten. Ich laufe also an den beiden vorbei, und versuche zu ignorieren, dass die Kleine mich irgendwie fasziniert anschaut. (Ich möchte an dieser Stelle nun einfach nochmal meinen 4-Tage-bart erwähnen... einfach so.)
Hinter mir höre ich die Kleine dann sagen: "Der da grad vorbeigelaufen ist, war das jetzt nun ein Mann oder eine Frau?" Ehmm.. ja. Bärtige Frauen die ihr lichter bis kahler werdendes Haupthaar kurz geschoren tragen... trifft man ja ständig irgendwo. Kein Wunder, dass man da also Kind durcheinanderkommt, bei der ganzen Metrosexualität. Aber zum Glück gibt es da ja dann Eltern die... was nochmal antworten:
"Ja, bei manchen Menschen kann man das nur sehr schwer erkennen!"
~__~
Aber gut, spulen wir nochmal zurück an den Beginn des Tages, an dem ich, warum auch immer, nicht so recht aus dem Bett wollte und daher alles im Bad etwas schneller gehen musste. Sprich: es wurde also mal wieder ein 4-Tage-Bart aus der geplanten Trilogie des Nicht-Rasierens. Whatever. (Diesen Umstand aber bitte im Hinterkopf behalten, wenn nun gleich Flogendes passiert!)
Ich dann also auf dem Weg zur Bushaltestelle den Berg hinunter. Schon von Weitem sehe ich die leicht überforderte Mutter, die es offensichtlich nicht schafft, ihre rebellische Tochter dazu zu bewegen, sich ins Auto zu setzen, oder auch nur ihr Jacke an idesem Januarmorgen anzubehalten. Ich laufe also an den beiden vorbei, und versuche zu ignorieren, dass die Kleine mich irgendwie fasziniert anschaut. (Ich möchte an dieser Stelle nun einfach nochmal meinen 4-Tage-bart erwähnen... einfach so.)
Hinter mir höre ich die Kleine dann sagen: "Der da grad vorbeigelaufen ist, war das jetzt nun ein Mann oder eine Frau?" Ehmm.. ja. Bärtige Frauen die ihr lichter bis kahler werdendes Haupthaar kurz geschoren tragen... trifft man ja ständig irgendwo. Kein Wunder, dass man da also Kind durcheinanderkommt, bei der ganzen Metrosexualität. Aber zum Glück gibt es da ja dann Eltern die... was nochmal antworten:
"Ja, bei manchen Menschen kann man das nur sehr schwer erkennen!"
~__~
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