Donnerstag, 10. Januar 2013

Olfaktorische Besonderheiten

Und dann hatte ich ihn plötzlich wieder in der Nase, der Geruch nach südamerikanischer Großstadt! Der Geruch nach Benzin, Staub, Gegrilltem und ich weiß was noch alles. Und er kam mir gleich wieder so vertraut vor... herrlich!

Die Hinreise war ziemlich anstrengend und die ganze Warterei an den Flughäfen sehr langwierig, aber Dank Lektüre immerhin keine verschwendete Zeit. Der Flughafen von Amsterdam, wo ich 4 Stunden auf den Anschlussflug warten musste, hat mich sogar mit seiner Bibliothek überrascht! Dort konnte man ausschließlich niederländische Autoren finden, in alle möglichen Sprachen übersetzt. Die deutsche Abteilung hatte dann auch eine gewisse Auswahl, während es auf türkisch oder koreanisch nur 2 oder 3 Bücher gab. Trotzdem finde ich die Idee gut und das kann man ja mit der Zeit auch noch ausbauen. Obwohl hoffentlich niemand so lange am Flughafen sitzen muss um nen richtig dicken Roman lesen zu können. Ich habe mich dann auch schnell in die "Sleeping Area" über der Bibliothek zurück gezogen.
Gerade im war das eine weise Entscheidung, denn während den anschließenden 12 Stunden Flug  saß ich neben Mutter mit Kind und es kam dann doch zu einigen Turbulenzen, nicht nur außerhalb der Kabine.
Aber das Essen der Royal Dutch Airlines hat mich positiv überrascht! Einerseits gab es quasi ständig irgendwelche Aufmerksamkeiten wie "smoked Almonds" (einfach nur gesalzene Erdnüsse wären wohl zu simpel gewesen), Kekse, Eis oder einen Jogurtbecher voll frisch abgefüllten Quellwassers, sondern das Essen war auch gar nicht so übel. Soviel Couscous hatte ich auch noch nie an einem Tag gegessen.

Jetzt ist hier der 1.Tag auch schon wieder fast vorbei, die ersten Euro sind gegen Sol getauscht und weitere Reisepläne werden konkreter. Das Klima hier ist bisher sonnig und warm, aber dank einer kühlen Brise vom Pazifik her sehr angenehm und macht Lust auf weitere Unternehmungen!

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