Samstag, 15. April 2017

Ostern




Da meine Kursteilnehmer überwiegend Moslems sind, kommt es da immer wieder zu Diskussionen über den Glauben. Und es gibt da ja auch viele Gemeinsamkeiten, nicht nur weil die monotheistischen Religionen einen gemeinsamen Ursprung haben.

Fast alle Gespräche kommen dann aber doch zu den Unterschieden, bzw. zu dem großen Unterschied: Die Rolle die Jesus einnimmt. In diesem Punkt ist der Islam viel logischer: Warum sollte Gott Mensch werden und sterben? Allah ist groß und allmächtig. Er vergibt oder bestraft wie er will und wann er will, weil es niemanden gibt, der höher steht. Er ist das Gesetz. Das ist völlig logisch und nicht besonders schwer zu verstehen.

Aber ich glaube an den Gott, der auf die Erde gekommen ist, um uns Menschen wieder nah zu sein. Der Gott, der seine Stärke aufgegeben hat, um den Schwachen zu helfen. Der Gott, der gestorben ist, damit wir die Chance auf ein neues Leben haben.
Ich glaube an den Gott, der Hierarchien durchbrochen hat. Der vorgelebt hat, damit wir nachfolgen können. Ein Gott, der nicht für die Willkür eines Herrschers, sondern zu seinem Wort steht.
Ein Gott, dessen Logik höher ist als menschliche Logik, und den wir daher nie vollständig verstehen können. Aber dem es sich lohnt nachzufolgen, weil die Welt dann zu einem besseren Ort werden kann. 
Indem wir wissen, dass wir gut sind, so wie wir sind. Dass wir geliebt werden, so wie wir sind. Dass es für Fehler Vergebung gibt.
Indem wir auch nicht mehr nur für uns leben, sondern uns selber auch mal zurücknehmen können, um anderen Leuten zu helfen.

"Und schwarz wird zu grau, wird zu rot, wird zu Licht." (M.W.) - Auch heute Nacht wieder. Frohe Ostern!

Mittwoch, 5. April 2017

Leseliste 2017


2016 war ja ein turbulentes Jahr. Nach vielen Gedanken über die Arbeit im September der Schritt in die Selbständigkeit - da wundert es nicht, dass ich den Kopf oft nicht frei hatte, um einfach mal einen Abend entspannt lesen zu können.
Dazu kommt, dass auch einfach weniger Zeit fürs Lesen bleibt, wenn meine Laufrunden jetzt bis zu 3 Stunden dauern oder ich den halben Tag in den Bergen herumlaufe. 
Aber da ich mit diesen Entwicklungen in meinem Leben sehr zufrieden bin, nehme ich es in Kauf, dass andere Hobbys eben kürzer treten müssen.
Wenn ich auf die Liste vom letzten Jahr schaue, dann waren da auch nicht so viele Bücher dabei, die mich richtig reingezogen haben, so dass man sie kaum noch weglegen konnte. Vargas Llosa hat mich eher enttäuscht und ich bin mit meinem Spanisch auch immer wieder an Grenzen gestoßen. Ein paar kostenlose Krimis hab ich mir zur leichten Sommerunterhaltung als E-Books geholt und war auch nur mäßig begeistert. Die Romantiker und die englischsprachigen Klassiker konnten mich da schon mehr begeistern.
Für dieses Jahr freue ich mich auf ein paar Franzosen und Südamerikaner. Als nächstes steht aber auch ein Japaner auf dem Programm. Kleist habe ich mir auch fest vorgenommen. Und dann schauen wir mal, worauf ich spontan Lust bekomme.



2016:   7.732 Seiten
2015: 10.414 Seiten
2014:   9.638 Seiten
2013:   8.145 Seiten
2012:   7.017 Seiten
2011:   9.097 Seiten 

Done:    



Doing:
  • Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quijote ( 913 / 1103 Seiten) **** (2016: 913S.)
  • Rüdiger Safranski: Wieviel Wahrheit braucht der Mensch ( 101 / 209 Seiten) *** (2016: 101S.)
  • Wilkie Collins: The woman in white ( 12 / 450 Seiten)
  • Haruki Murakami: Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah ( 193 Seiten) 
  • Haruki Murakami: Von Männern, die keine Frauen haben ( 255 Seiten)
  • Der Koran ( 161 / 522 Seiten) (2016: 161S.)
  • Klaus H. Dieckmann: Mein geliebtes Persisch ( 64 / 127 Seiten) ** (2016: 64S.)
  • Constanze Elter: Freiberufler. Fit fürs Finanzamt ( 31 / 228 Seiten) (2016: 31S.)
  • Christine Schirrmacher: Der Islam. Band 1 ( 356 Seiten)


To do: ( 23.663 Seiten)

Bücher: ( 14.499 Seiten)

- Heinrich von Kleist: Werke ( 883 Seiten)
- Max Frisch: Romane. Erzählungen. Tagebücher ( 1782 Seiten)
- Fjodor M. Dostojewski: Schuld und Sühne ( 721 Seiten)
- Gottfried Keller: Der grüne Heinrich ( 807 Seiten)
- Theodor Fontane: Frau Jenny Treibel ( 206 Seiten)
- Theodor Storm: Der Schimmelreiter ( 146 Seiten)
- Wilhelm Raabe: Die Chronik der Sperlingsgasse ( 176 Seiten)
- Adalbert Stifter: Abdias ( 105 Seiten)
- Ingeborg Bachmann: Todesarten. Malina und unvollendete Romane ( 554 Seiten)
- Ingeborg Bachmann: Erzählungen ( 598 Seiten)
- Monika Albrecht / Dirk Göttsche (Hrsg.): Bachmann Handbuch ( 308 Seiten)
- Heimito von Doderer: Die Strudelhofstiege ( 909 Seiten)
- Brian Moore: Schwarzrock ( 265 Seiten)
- Ngugi wa Thingo'o: Wizard of the Crow ( 768 Seiten)
- Jesús Díaz: Die Initialen der Erde ( 507 Seiten)
- Augusto Roa Bastos: Ich, der Allmächtige ( 464 Seiten)
- Erich Fromm: Haben oder Sein ( 234 Seiten)
- Herfried Münkler (Hrsg.): Politisches Denken im 20. Jahrhundert ( 379 Seiten)
- Péter Esterházy: Harmonia Caelestis ( 921 Seiten)
- Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins ( 373 Seiten)
- Wilhelm Busch: Und überhaupt und sowieso. Reimweisheiten ( 160 Seiten)
- Gregor Piatigorsky: Mein Cello und ich und unsere Begegnungen ( 221 Seiten)
- Ralf Isau: Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz ( 500 Seiten)
- Ralf Isau: Der Mann, der nichts vergessen konnte ( 460 Seiten)
- K.L. McCoy: Mein Leben als Fön ( 204 Seiten)
- Brigitte Riebe: Auge des Mondes ( 303 Seiten)
- Ben Aaronovitch: Broken Homes ( 359 Seiten)
- Anneliese Löffler (Hrsg.): Märchen aus Australien. Traumzeitmythen der Aborigines ( 255 Seiten)
- Georgios A. Megas (Hrsg.): Griechische Volksmärchen ( 304 Seiten)
- Ré Soupault (Hrsg.): Französische Märchen. Volksmärchen des 19. und 20. Jahrhunderts ( 279 Seiten)
- Christine Schirrmacher: Der Islam. Band 2 ( 348 Seiten)


E-Books: ( 9.164 Seiten)

- David Mitchell: Cloud Atlas ( 545 Seiten)
- Jules Verne: Die Reise nach dem Mittelpunkt der Erde ( 273 Seiten)
- Diverse: Kurzgeschichten für Zwischendurch ( 389 Seiten)
- Sir Arthur Conan Doyle: The Complete Sherlock Holmes ( 1877 Seiten)
- Victor Hugo: Der Glöckner von Notre Dame ( 468 Seiten)
- Stendhal: Rot und Schwarz ( 481 Seiten)
- Leo Tolstoi: Krieg und Frieden ( 1645 Seiten)
- Stefan Zweig: Gesammelte Werke ( 800 Seiten)
- Felix Dahn: Walhall. Germanische Götter und Heldensagen ( 486 Seiten)
- Gustav Weil: Tausend und eine Nacht, Band 1 ( 565 Seiten)
- Gustav Weil: Tausend und eine Nacht, Band 2 ( 577 Seiten)
- Gustav Weil: Tausend und eine Nacht, Band 3 ( 557 Seiten)
- Gustav Weil: Tausend und eine Nacht, Band 4 ( 501 Seiten)