Sonntag, 25. November 2012

What a difference a week makes

Was ein ganz normaler Montag werden sollte endete dann daran dass mein Chef kündigte. Also nicht mich, sondern sich selbst. Einfach gegangen ist er, hat sein Auto stehen lassen und ging fortan nicht mehr ans Telefon. Man munkelt, dass es etwas mit der Polizeikontrolle vor dem Tor zu tun hatte.

Ja, und wie sollte es nun weiter gehen? Nach 2 Tagen Ungewissheit habe ich dann am Di einfach mal eine Kündigung geschrieben, um irgendwie aus diesem Vertrag heraus zu kommen. Und gleich danach tue ich das, was ich schon lange vorhatte: Ich buche ein Flugticket um Freunde zu besuchen. Denn was bringt einen besser aus dem Chaos heraus als 1200 Flugkilometer, an deren Ende liebe Leute warten?

Am Mi hat sich dann der Geschäftsführer der Distributionsgesellschaft eingeschaltet und hat mir gleich zwei Leute angeboten, die mich gerne übernehmen möchten. Eine Einigung ist schnell gefunden und ich kann meinem Ex-Chef sogar anbieten, auf die Kündigung zu verzichten wenn er einer Vertragsauflösung zustimmt.

Am Do beginnt dann also mein erster Tag beim neuen Chef: Die selbe Arbeit, sogar das Auto bleibt das gleiche, da die Autovermietung das Ding von meinem alten Chef direkt auf meinen neuen überschreibt. Und eine Gehaltserhöhung bekomme ich auch gleich noch mit dazu. Dafür sind mir durch die Vertragsauflösungs-Sache aber auch 8 Urlaubstage (= alle für 2012) flöten gegangen.

Allerdings bleibe ich dennoch dabei, im Januar dann erstmal davon zu fliegen. Denn leider stellt sich ja nie die Frage ob es Stress und Chaos gibt, sondern immer nur wie schlimm es diesmal wieder wird.

1 Kommentar:

AnnetteWeber hat gesagt…

Gut rausgekommen aus dem Mist. Geniale Entscheidung mit dem Urlaub.
Gruß Annette