Samstag, 26. Juli 2008

Drive in and be healed

"Guter Tee ist wie guter Wein: Umso älter, desto besser!"
Mir ist die besondere Ehre zuteil geworden, von dieser Lebensweisheit erfahren zu dürfen. Der äußerst bescheidene und wohlwollende Mensch, der mir dies auf meinen Lebensweg mitgegeben hat, möchte aber in diesem Eintrag ausnahmsweise mal nicht erwähnt werden. Ein Wunsch, dem ich aus Dankbarkeit natürlich gerne nach komme.
Nach wie vor mag ich meinen Tee aber lieber frisch und heiß, was wohl der ungezähmten Wildheit meiner Jugend zuzuschreiben ist. Einige von euch können das sicherlich am eigenen Leibe nachvollziehen.

Wenden wir uns also diesmal wieder dem historischen Städtchen Tübingen und seinen zahlreichen Geschäften und Läden zu. Denn neulich ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass es in Tübingen, oder genauer gesagt im Stadtteil Lustnau, eine "Drive-In-Apotheke" gibt. Da kann man also wirklich mit dem Auto hin fahren und sich seine Medikamente holen, ohne auch nur aussteigen zu müssen. Na, Gott sei Dank erfahren nun auch endlich diejenigen Linderung ihrer Leiden, die so krank sind, dass sie schon gar nicht mehr aus dem Auto aussteigen können! Da kann man jetzt nur noch hoffen, dass die ersten Drive-In-Toiletten auch endlich eröffnen, weil dann könnten diese armen Menschen ja fast schon wieder ein halbwegs normales Leben führen.
Da fragt man sich dann nur, wo man als nächstes auch noch mit dem Auto reinfahren kann. Drive-In-Möbelhäuser? Drive-In-Heimwerkermärkte? Drive-In-Friseursalons?

Was ich als Pizzafahrer ja dringend mal anregen würde: Drive-In-Krankenhäuser, Drive-In-Studentenwohnheime, Drive-In-Fußgängerzonen und beidseitige Drive-In-Einbahnstraßen. Aber darauf werd ich wohl noch lange warten können.

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