Montag, 15. Februar 2010

Konzert des Jahres 2010: Milow

Irgendwie schaff ichs ja zeitlich und finanziell jährlich auf genau ein Konzert... besser als nichts! Dieses Jahr durfte sich also Milow über einen Besuch von mir freuen.
Musikalisch und menschlich wars einfach klasse. Der Typ ist echt super sympatisch und auf dem Boden geblieben (bisher zumindest). Auf der Bühne inszeniert er sich auch nicht, sondern er legt nach wie vor Wert auf die Geschichten, die er mit seinen Liedern erzählen möchte. Ein paar neue Sachen haben sie auch gespielt und das hat auch Lust auf mehr gemacht. (ich sag nur: tanzbare Liebeslieder mit "creepy little lyrics" ^^ ) Ich kanns nur empfehlen mal in eins seiner Alben, oder am besten gleich ins Live-Album rein zu hören!
Ein bischen haben mich die ganzen Teenies genervt, die sich da vor der Bühne getummelt haben um dann an völlig unangebrachten Stellen frenetisch zu jubeln (wie z.B. in der stimmungsvollen Pause nach der Textzeile "Stephanie was killed last night")

Eins meiner Lieblingslieder: Until the morning comes



Nen Aufwärmer gabs auch und in diesem Fall stellt Robert Francis gleich zwei meiner persönlichen Rekorde auf für Künstler, die ich unfreiwillig live sehen musste: Einerseits war er wohl der Talentierste, der mir direkt ein paar neue Lieblingslieder beschert hat. Und andererseits war er auf der Bühne fast schon beängstigend stoned. Man mag es vielleicht noch schön reden, dass er als kalifornischer Bub mit dem europäischen Winterchaos nicht so ganz zu recht kam.
Meine Prognose in seinem Fall lautet: In ein paar Jahren ist er entweder berühmt, oder tot, oder beides.


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