Samstag, 2. Februar 2013

Lima, Fischmarkt

Freitag Vormittag. Noch immer etwas muede schiebe ich mich hinter meinem Begleiter durch die rege arbeitenden Peruaner. Eine Frau wedelt mit einem Calamar vor meiner Nase herum. Von hinten faehrt mir jemand mit einem Rolltisch und zig Fischen zum Ausnehmen gegens Kreuz. Kurz darauf streift ein Schubkarren mit Fischinnereien mein Schienbein und eine rot-gallertartige Fluessigkeit schwappt heraus, auf meinen Schuh. Die naechste Frau wedelt mit Krebsen, die noch mechanisch die Zangen bewegen. Der Fischgeruch ist so intensiv, dass ich ihn schon gar nicht mehr riechen kann.

Am Ende werden 3 verschiedene Fischarten gekauft, von denen spanischen Namen ich keine einzige wiedererkennen kann. Aus einer davon wird dann Ceviche zubereitet, eine der Hauptspeisen der Peruaner an der Kueste: Ich presse unzaehlige Limetten aus, deren Saft dann mit dem kleingeschnittenen Fisch reagiert, so dass man den gar nicht mehr zu braten braucht. Dazu Zwiebeln, Koriander, Knoblauch, Salz, Pfeffer. Gegessen wird das zu Kartoffeln und Mais.

Jetzt hab ich auf jeden Fall einen 3-Tages-Vorrat Ceviche, den ich eigentlich noch heute essen muesste.

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